Gewebeentnahme

Über das diagnostische Angebot der Prävention und der Abklärung von Beschwerden und Symptomen bieten die Ärzte der Praxis für Moderne Schnittbild Diagnostik minimalinvasive Eingriffe zur ambulanten Gewebeentnahme an.

Die gezielte ambulante Gewebeentnahme ist immer dann indiziert, wenn unklare Befunde auftauchen, die alternativ nur durch eine Operation endgültig abgeklärt werden können. In diesen Fällen stellt die Biopsie mit einer dünnen Nadel oftmals das schonendere Verfahren dar, das zudem nach lokaler Betäubung in 10-20 Minuten durchführbar ist. In der Praxis für Moderne Schnittbild Diagnostik werden bevorzugt Biopsien im Bereich der Lunge, des Knochens und der Brust durchgeführt.

  • Ambulante Gewebeentnahme aus der Lunge

    Im Rahmen der bildgebenden Diagnostik kann es zum Nachweis unklarer Befunde in der Lunge kommen. Sind diese Befunde noch sehr klein, so ist es möglich, im Rahmen von Kontrolluntersuchungen zu prüfen, ob es zu einem Größenwachstum kommt. Hierbei werden computergestützte Auswerteprotokolle eingesetzt, die auf der Basis einer Volumenberechnung einen exakten Vergleich solcher Befunde im Verlauf ermöglichen. Im Falle einer Größenzunahme eines auffälligen Befundes ist eine gezielte Gewebeentnahme zur endgültigen histologischen Untersuchung indiziert. Diese Vorgehensweise erlaubt eine zuverlässige Diagnostik entsprechender Befunde ohne einen operativen Eingriff. Eine solche Gewebeentnahme erfolgt üblicherweise CT-gesteuert mit dünnen Biopsienadeln.

    Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Team der Praxis für moderne Schnittbild-Diagnostik. Sie erhalten dort weiteres Informationsmaterial und Antworten auf Ihre Fragen.

  • Ambulante Gewebeentnahme aus dem Knochen

    Bei unklaren Befunden innerhalb der Knochen kann es gelegentlich von Bedeutung sein, die genaue histopathologische Zusammensetzung der Veränderung zu kennen, um hieraus eventuell konkrete behandlungsmaßnahmen ableiten zu können. Hierzu kann operativ ein Knochenanteil entfernt und unter dem Mikroskop untersucht werden. Insbesondere bei tendenziell knochenzerstörenden (sog. lytisch-destruierenden) Prozessen kann eine solche Gewebeentnahme unter Verwendung eines Spezialwerkzeugs auch CT-gesteuert gewonnen werden – ohne operativen Eingriff und ambulant.

    Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Team der Praxis für moderne Schnittbild-Diagnostik. Sie erhalten dort weiteres Informationsmaterial und Antworten auf Ihre Fragen.

  • Ambulante Gewebeentnahme aus der Brust

    Auffällige Befunde in der Mammographie, im Ultraschall und/oder in der Mamma-MRT sollten leitliniengemäß durch eine ambulante Gewebeentnahme (Biopsie) histologisch abgeklärt werden. Dies geschieht durch eine sog. Stanzbiopsie (3-5 Zylinder) unter Ultraschall-Sicht oder durch eine sog. Vakuumbiopsie (6-12 Zylinder) Mammographie- oder MRT-gesteuert. Nach angemessener Betäubung der entsprechenden Stelle sind diese Biopsien weitestgehend schmerzfrei innerhalb von 15-20 Minuten durchgeführt. Im Diagnostischen Brustzentrum Göttingen werden solche Gewebeentnahmen routinemäßig seit über 10 Jahren durchgeführt. Die Komplikationsrate liegt hierbei deutlich unter 1%.

    Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Team der Praxis für moderne Schnittbild-Diagnostik bzw. des Diagnostischen Brustzentrums Göttingen. Sie erhalten dort weiteres Informationsmaterial und Antworten auf Ihre Fragen.